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Weshalb SKOLL?

Warum SKOLL? - Menschen mit riskanten Konsummustern sind für die Suchthilfe schwer erreichbar, da sie sich durch die bestehenden Angebote der Fachstellen nicht angesprochen fühlen. Der Wunsch nach Abstinenz steht für diese Personen zunächst nicht im Vordergrund. Sie streben nach Verbesserung der Lebensqualität ohne auf die jeweilige Konsumform verzichten zu müssen.


Das SKOLL-Training bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihren Konsum kritisch zu hinterfragen und ihren eigenen Standpunkt zu ihrem riskantem Konsum zu finden. Die Auseinandersetzung in der Gruppe fördert die realistische Selbsteinschätzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der Weg zur eigenen Entscheidung führt zur

  • Stabilisierung
  • Reduzierung und bestenfalls
  • Einstellung des Konsums


SKOLL möchte das Risikobewusstsein fördern und die Eigenverantwortlichkeit für das eigene Verhalten und die eigene Gesundheit stärken. Die Betroffenen sollen zu Experten ihres Konsumverhaltens werden. Sie sollen ihr eigenes Verhalten reflektieren und neue Lösungsmodelle daraus entwickeln. Dabei wird ein enger Bezug zur Alltags- und Lebenswelt der Betroffenen hergestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben gesundheitsfördernde Selbstmanagementkompetenzen, die es ihnen ermöglichen, persönlich angestrebte Ziele zu erreichen, dauerhaft zu sichern und eine zufriedene Lebensgestaltung zu finden.

Die Grundorientierung von SKOLL wirkt

  • motivierend
    durch die Stärkung der Zuversicht, das Ausdrücken von Empathie, das Aufdecken von Ambivalenz und die Stärkung der Eigen- und Veränderungsmotivation
  • suchtstoffübergreifend
    durch die Öffnung der Gruppen für alle stoff- und verhaltensbezogenen Suchtrisikogruppen
  • verhaltensorientiert
    durch das Aufzeigen und Ausprobieren von neuen Verhaltensweisen
  • eigenverantwortlich
    durch die Bewusstmachung der Selbstverantwortung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, durch die eigene Wahlmöglichkeit im weiteren Umgang mit Drogen, Alkohol oder Glücksspiel
  • themenzentriert                                                                                           durch aufeinander aufbauende Einheiten, in denen thematisch gearbeitet wird