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Wie entwickelte sich SKOLL?

Die Entwicklung von frühzeitigen Hilfen und damit eine Erweiterung der Angebotsstruktur stehen seit einigen Jahren im Mittelpunkt suchtpräventiver Arbeit.


Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. hat dies zum Anlass genommen, im Rahmen eines deutsch-niederländischen EU-Projektes mit niederländischen Kollegen innovative Konzepte in der Frühintervention auszutauschen.
Innerhalb der Projektlaufzeit wurde SKOLL entwickelt und im westlichen Niedersachsen an mehreren Standorten erfolgreich durchgeführt. Die Ergebnisse der Evaluation zeigten, dass der gender-, substanz- und generationsübergreifende Ansatz neue Zugangswege zu der Risikogruppe eröffnen kann.

Das Selbstkontrolltraining beruht auf 10 aufeinander aufbauenden Bausteinen, die im Rahmen der Frühintervention bei riskantem oder missbräuchlichem Suchtmittelkonsum und/oder verhaltensbezogenem Problemverhalten zum Einsatz gelangen.

Der Erfolg versprechende Ansatz wird seit dem 1. November 2008 innerhalb eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Bundesmodellprojektes an 23 Standorten durchgeführt. Ziel ist die Implementierung vor Ort und einer damit einhergehenden Evaluation, die insbesondere die übergreifende Vorgehensweise berücksichtigen soll. Darüber hinaus werden regionale Aspekte und Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Räumen überprüft. Die Evaluation und wissenschaftliche Begleitung hat das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf übernommen.